

Hey, ich bin Nele.
früher stand hier ein Text über alles, was ich schon geschafft habe, und wie stolz ich darauf bin, dass ich immer meinem Herzen gefolgt bin. Und das war ich auch. Nur hat sich etwas Wesentliches in der Zwischenzeit geändert, denn ich folge nicht mehr meinem eigenen Herzen, sondern ich folge Jesus.
Denn es steht nirgends in der Bibel, dass wir unserem eigenen Herzen folgen sollen. Eher steht in Gottes Wort, dein Herz ist trügerisch und wir brauchen Rettung. Weil wir eben alle Sünder sind und Fehler machen. Und falls du mit dem Wort "Sünde" nichts anfangen kannst, ich hatte auch am Anfang eine Abneigung dagegen, aber es bezeichnet einfach nur die "Trennung von Gott im Geist". Und wenn wir auf unseren eigenen Wegen ohne Gott wandeln, sind wir sehr wohl im Geist von ihm getrennt. Tatsächlich sind wir automatisch im Geist von ihm getrennt, sobald wir auf dieser Erde sind, weil wir uns aus freiem Herzen für eine Beziehung zu ihm entscheiden dürfen.
Und bevor ich dich jetzt verliere durch diese Worte über Jesus und Gott, möchte ich dir von mir und meinem Weg erzählen und wie es dazu kam, dass Jesus nun so präsent ist...
Mit 20 habe ich mein Studium zur Ernährungswissenschaftlerin abgebrochen.
Ein halbes Jahr später bin ich mit meiner besten Freundin für ein Yoga Teacher Training nach Indien gereist. Ganz klassisch habe ich 5 Wochen im Ashram verbracht, und bin anschließend eine Yogalehrerin geworden. Ich war selbstständig mit Promotion und Yoga. Hab zeitweise auch in einem Cafe gearbeitet. Mich von Monat zu Monat gehangelt, bis ich endlich wieder reisen konnte. Meine 20er waren sehr spirituell geprägt, ich bin viel gereist. Immer innerlich auf der Suche. Guatemala, Bali, Indien, Mexiko. Praktiken, die ich im Ausland gelernt habe, habe ich dann Zuhause in Deutschland geteilt.
Bald schon habe ich Yoga, Kakaozeremonien, Mantra Singkreise, Konzerte, Retreats und eigene Kurse gegeben. Ich hab mir über die letzten 10 Jahre ein eigenes Business in dieser New Age Szene aufgebaut und war damit auch endlich erfolgreich.
Durch einen Schicksalsschlag in 2024 hat es mir zunächst einmal den Boden unter den Füßen weggezogen.
Es hat mich aufgebrochen, das Fundament, auf dem ich dachte, dass ich stand, war wie Sand und ist unter mir weggesickert. Praktiken, die ich jahrelang praktiziert habe, haben sich plötzlich leer angefühlt.
Was gibt mir wirklich Halt in Momenten, wo ich nichts kontrollieren kann?
Ich war leer. Gebrochen. Suchend.
Rückblickend würde ich auch sagen, dass ich immer und überall nach Gott gesucht habe: auf meinen Reisen, im Yoga, in meinem Partner, im Sex, im Kakao, in den Orakelkarten, im Tanzen.
Gott hat seine Wege, und so hat er diesen Schicksalsschlag genutzt, um zu mir durchzudringen. Er hat mich berührt, Neugierde in mir geweckt. Und dann habe ich am 5.1.2025 mein Leben in Jesus seine Hände gegeben.
Durch Jesus bin ich Gott erst so richtig näher gekommen.
Es ist der Frieden, den ich jetzt in mir habe, den ich immer gesucht habe.
Dieses tiefe innere Wissen, dass ich geliebt bin und gewollt bin. Von unserem Schöpfer. Von Gott.
Es ist ein Gefühl von nicht mehr alleine zu sein, obwohl ich mich mein ganzes Leben alleine gefühlt habe. Plötzlich ist da eine Beziehung mit Gott.
Dieser Moment hat alles verändert. Jesus hat mein Leben verändert und macht es immer noch.
Die Beziehung zu Gott gibt mir einen Sinn, den ich vorher nicht kannte.
Letztes Jahr war herausfordernd, ja. Viel Veränderung. Vor allem, weil ich viel losgelassen habe. Aber es war auch vor allem eines: erlösend und befreiend.
In Gottes Wort zu lesen, formt mich und erneuert mich. Durch ihn habe ich ein neues Herz und einen neuen Geist, so kann ich es beschreiben. Falls das für dich sehr abstrakt klingt, empfehle ich dir den Film: "Der Fall Jesus", der dieses Phänomen richtig gut beschreibt.
Nun ja, ganz ehrlich, ich weiß noch nicht genau, wohin die Reise mit Gott nun geht, erstmal ist da ganz viel Raum für das Neue. Aber ich weiß, dass ich nicht alleine sondern mit Jesus gehe. Und das gibt mir ein unwahrscheinlich tiefes Vertrauen und auch eine Ruhe, eine Hoffnung. Eine Perspektive auf die Ewigkeit.
Vielleicht bist auch du hier, weil du suchend bist. Weil du neugierig bist, diese Sehnsucht in deinem Herzen hast? Vielleicht ruft dich Jesus und Gott und du weißt aber gar nicht, wo du anfangen sollst...
Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung sagen, dass Gott sich freut, wenn du dich nach ihm ausstreckst. Er ist da, und er ist real. Und es lohnt sich so sehr. Denn mit ihm haben wir LEBEN. Er liebt dich und hat dich gewollt. Du bist kein Fehler. Du bist genau so wie Gott dich geschaffen hat.
Ich wünsche mir dass du dich so sehen kannst, wie Gott dich sieht. Mit den Augen der Liebe.
In diesem Sinne, ich bin selbst gespannt wie Gottes Pläne für mich aussehen, und bin bereit für ihn zu dienen.
